Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Anbieter dieser AGB:
Wenzel VereinsWerk
Inhaber: Corvin Wenzel
Asternweg 2, 59425 Unna
Telefon: 0155 / 68563678
E-Mail: info@wenzelvereinswerk.de
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Corvin Wenzel, handelnd unter „Wenzel VereinsWerk" (nachfolgend „Auftragnehmer"), und Vereinen sowie sonstigen juristischen Personen (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der operativen Vereinsverwaltung.
Die Leistungen richten sich ausschließlich an Vereine und vergleichbare Organisationen, die beim Vertragsschluss in Ausübung ihrer organschaftlichen bzw. satzungsgemäßen Tätigkeit handeln. Es handelt sich nicht um Verbrauchergeschäfte im Sinne des § 13 BGB; verbraucherschützende Vorschriften, insbesondere zum Widerrufsrecht, finden daher keine Anwendung.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags ist die operative Unterstützung des Auftraggebers bei der Verwaltung seines Vereins, insbesondere: Stammdaten- und Mitgliederpflege, Zähler- und Jahresabrechnungen, neutrales Mahnwesen und Belegablage, sowie Bereitstellung einer digitalen Vereinsadresse mit Postweiterleitung, sowie optional buchbare Zusatzleistungen gemäß gesondertem Angebot. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
3. Vertragsschluss
Der Vertrag kommt durch die Annahme eines individuellen Angebots des Auftragnehmers durch den Auftraggeber (z. B. in Textform per E-Mail) zustande. Anfragen über das Kontaktformular der Website stellen noch kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Anfrage zur Erstellung eines individuellen Angebots.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im jeweiligen Angebot genannten Preise. Sofern nichts anderes vereinbart ist, wird das einmalige Setup (Digitalisierung des Altbestands, Ersterfassung der Daten) nach Abschluss der Erfassung in Rechnung gestellt, und die laufende monatliche Verwaltungspauschale wird jeweils zu Beginn des Monats im Voraus in Rechnung gestellt. Rechnungsbeträge sind, sofern nicht abweichend vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug fällig. Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 Abs. 1 UStG. Es wird daher keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen; die genannten Preise sind Endpreise. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie die gesetzlich vorgesehene Mahnpauschale geltend zu machen.
5. Vertragslaufzeit und Kündigung
Verträge über die laufende Verwaltungspauschale werden, sofern im Angebot nicht abweichend geregelt, für eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten geschlossen und verlängern sich automatisch um jeweils weitere 12 Monate, sofern sie nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Laufzeitende schriftlich oder in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Seiten unberührt. Nach Vertragsende ist der Auftragnehmer verpflichtet, sämtliche im Rahmen der Verwaltung erhaltenen Unterlagen und Daten geordnet an den Auftraggeber zu übergeben bzw. zu löschen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
6. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Unterlagen, Daten und Vollmachten (z. B. Vorstandsbeschlüsse, Kontovollmachten, Bestandsunterlagen) rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen. Verzögerungen oder Fehler, die auf einer unzureichenden Mitwirkung des Auftraggebers beruhen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
7. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung für Datenverlust ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der auch bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Datensicherung durch den Auftraggeber eingetreten wäre.
8. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen, insbesondere personenbezogene Daten von Mitgliedern, streng vertraulich zu behandeln und nur im Rahmen der jeweiligen Aufgabenerfüllung zu verwenden. Soweit im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Vereins verarbeitet werden, schließen die Parteien einen gesonderten Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO.
9. Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sofern der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
